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Textsatz unter Linux

lautet die Information unter dem Blognamen. Mit »Textsatz« meine ich Anwendungen, die nicht nach dem WYSIWYG-Prinzip arbeiten, sondern nach dem WYSIWYAF (What You See Is What You Asked For)-Prinzip. Der Autor arbeitet dabei mit Textdateien, in denen er innerhalb eines Textes die zu formatierenden Passagen mit entsprechenden Formatierungsbefehlen auszeichnet. Dieser Text mit Formatvorgaben wird dann mit Hilfe dieser Textsatzprogramme in das gewünschte Dokument umgewandelt. Bekannteste Anwendungen dieser Art dürften TeX oder LaTeX sein, aber es gibt darüber hinaus einige mehr, wie z.B. Lout, Troff, txt2html.

Diese Anwendungen sind nicht nur unter Linux einsetzbar, aber da ich ausschließlich mit Linux arbeite (z.Zt. mit Debian Squeeze), geht es hier nur um den Gebrauch dieser Anwendungen unter Linux.

Erstellt werden die Texte mit den Formatierungsauszeichnungen üblicherweise in einem Texteditor, von denen es für Linuxdistributionen eine ausreichende Auswahl gibt. Für einige dieser Textsatzsysteme gibt es auch speziell entwickelte Editoren; viele der Texteditoren sind dafür erweiterbar.

Mich faszinieren an diesen Textsatzsystemen die Gestaltungsmöglichkeiten und die Qualität der Ergebnisse. Wer z.B. einmal ein mit LaTeX erzeugtes Dokument in der Hand gehalten hat, weiß, was ich meine. Die Zeit für die Einarbeitung in diese Textsatzsysteme ist teils deutlich länger, als die für OpenOfficeWriter. Aber man versteht dann, warum ein fertiges Dokument so aussieht wie es aussieht. Bestimmte Dinge sind auch nur mit dieser Art Textsatzsysteme umsetzbar.

Um hier etwas zu Finden, gibt es viele Möglichkeiten: in der Sidebar links unter »Ablage«, »Schlagworte« oder mittels der Suchfunktion im Seitenkopf sowie auf der »Sitemap«.

Die TeXnische Komödie 1/2012

Die TeXnische Komödie wird von DANTE e.V. viermal im Jahr für seine Mitglieder herausgegeben.
Die Ausgabe 1/2012 ist erschienen und beinhaltet u.a. folgende Themen:

  • LaTeX für Juristen
  • Datumsfunktion mit LuaTeX
  • Multilinguale Texte mit LuaTeX – ein Versuch
  • Mehrfache Klammern im Mathematikmodus

Buch EINFÜHRUNG IN LATEX – von HERBERT VOSS

Gerade erschienen bei Lehmanns Media: Einführung in LaTeX – unter Berücksichtigung von pdfLaTeX, XLaTeX und LuaLaTeX, von Herbert Voß, ISBN/EAN:978-3-86541-462-5

Mit LaTeX lassen sich Dokumente in höchster Qualität erstellen, die den Vergleich mit professionell hergestellten Dokumenten nicht scheuen müssen. Von einfachen Briefen bis hin zu dem, was Sie gerade in der Hand halten, ist die Anwendung von LaTeX eine große Hilfe. Die angebliche Hürde, die Einsteiger bei der ersten Benutzung von LaTeX empfingen, wird mit diesem Buch beseitigt. Man findet ebenso eine Anleitung zur Auswahl, Installation und verwendung gut geeigneter Editoren unter den Betriebssystem Windows, Linux und Mac OS X, wie Installationshinweise für TeXLive oder MiKTeX. Behandelt werden die Programme pdfLaTeX, XLaTeX, LuaLaTeX und dvips.

Texmaker 3.3 mit neuen Funktionen

Gelesen bei Linux Magazin:

Der integrierte PDF-Betrachter exportiert nun den im PDF-Dokument enthaltenen Text, um Rechtschreibung und Grammatik zu prüfen. Außerdem kann der Anwender eine unbegrenzte Anzahl von Latex-Kommandos definieren, die sich mit einem Mausklick oder per Tastaturkürzel einfügen lassen. Die Haupteinträge für Biblatex lassen sich über das Bibliografie-Menü hinzufügen.
Kurz nach Version 3.3 folgte die Bugfix-Release 3.3.1, die einen Fehler bei der Überprüfung des PDF-Inhalts beseitigt.

Homepage von >>> Texmaker

Die TeXnische Komödie 4/2011

Die TeXnische Komödie wird von DANTE e.V. viermal im Jahr für seine Mitglieder herausgegeben.
Die Ausgabe 4/2011 ist erschienen und beinhaltet u.a. folgende Themen:

  • Attribute und Farben mit LuaTeX
  • Das Paket chickenize – Spaß mit Node-Manipulationen in LuaTeX
  • Ein Programm zur Konvertierung von Artikeln der Wikipedia nach LaTeX
  • Aktuelle experimentelle deutsche Trennmuster unter Debian-TeXLive
  • Zu den Nachteilen von BibTeX
  • LaTeX3-Roadmap
  • Berichtigung zu »Von \pageref zu \hyperpage«

Dieser Ausgabe liegt auch eine DVD mit der TEX-Collection 7/2011 bei.